Ob Anfänger oder Kenner, ob Laie oder Profi:
Jeder kann den St.Galler Choral erleben und selbst singen
Weltkulturerbe gesungen, erklärt und neu erlebt!
Die gregorianischen Choralgesänge bescherten dem mittelalterlichen Kloster St.Gallen einst eine Blütezeit, deren Glanz bis in unsere Tage nachwirkt.
Die klösterliche Schreibstube und der Chor der mittelalterlichen Kathedrale gehörten zu jenen prominenten Orten, von denen aus die Choralgesänge ins ganze Frankenreich hinausstrahlten.
Die St.Galler Choral Stiftung hat im Jahre 2021 eine «Praxis- und Koordinationsstelle Gregorianischer Choral» gegründet, deren Arbeit seither zur Pflege und Verbreitung des St.Galler Chorals beiträgt: Das Singen und Erklären führt zum neuen, umfassenden Erleben dieses wertvollen gemeinsamen Erbes.
Veranstaltungen
Präsentation von Handschriften-Originalen mit Live-Musikbeispielen
Abgelaufen
Verantwortlich
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Dr. Franziska Schnoor
Mitwirkende
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Dr. Michael Wersin
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E-Mail
michael.wersin@dommusik.ch
Standort
- St.Gallen Treffpunkt Klosterhof 6b (Eingangstüre)
St.Galler Choralgesänge
Präsentation von Handschriften-Originalen mit Live-Musikbeispielen – Einladung zur anschliessenden DomVesper um 17.30 im Chor der Kathedrale, die ebenfalls von der Cappella Choralis musikalisch gestaltet wird.
Franziska Schnoor, Cappella Choralis St.Gallen, Michael Wersin
Klosterhof 6a, Dachgeschoss
Eintritt frei, Kollekte
Standort
- Kirche Maria Himmelfahrt, Jona
Kategorie
Gestaltung der Abendmesse und anschliessende Audition
Am Samstag, den 3. Oktober 2026 gestaltet die Cappella Choralis unter Leitung von Michael Wersin die Vorabendmesse um 17 Uhr in Maria Himmelfahrt (Jona) mit Gregorianik und Renaissance-Mehrstimmigkeit. Direkt im Anschluss sind interessierte Laiinnen und Laien zu einem Workshop in der Kirche eingeladen, bei dem es Gelegenheit gibt, gemeinsam mit den Profis gregorianische Choralgesänge zu singen und Fragen zum Repertoire, seiner Aufführungspraxis und seiner Geschichte zu stellen. Die Profis wollen den Teilnehmenden ermöglichen, die Schönheit dieser Musik hautnah zu erleben. Dauer: ca. 60 Minuten.
Standort
- St.Gallen – Chor der Kathedrale
Kategorie
Die heilige Wiborada in St.Galler Choralhandschriften
St.Gallen feierte im Mai des Jahres 2026 den 1100. Todestag der heiligen Wiborada, welche als Inklusin in der Kirche St.Mangen 926 im Zuge des Ungarn-Einfalls einen gewaltsamen Tod erlitt. Zuvor hatte Wiborada noch vor dem Überfall warnen und damit zur rechtzeitigen Rettung wichtiger Dokumente der Klosterbibliothek beitragen können.
Es ist der der Cappella Choralis St.Gallen daher eine Ehre, ihr jährliches Konzert im Chor der Kathedrale diesmal der Heiligen widmen zu dürfen: Es erklingen Teile des Wiborada-Offiziums, kombiniert mit der Notker-Sequenz «Scalam ad caelos subrectam» (de sanctis virginibus), der auf Choralgesängen basierenden «Missa de virginibus» von Ludwig Daser und Falsobordoni von Orlando di Lasso.
Cappella Choralis St.Gallen:
Sabine Lutzenberger Sopran
Lucia Hilz Sopran
Stefan Steinemann Altus
Martin Kautzsch Altus
Matthieu Romanens Tenor
Richard Resch Tenor
Tobias Schlierf Bass
Jorge Martinez Escutia Bass
Michael Wersin, Leitung
Kollekte
Männer-Choralschola St.Gallen
Domkapellmeister Andreas Gut
Introitus Os justi
Sequenz (Notker Balbulus) Dilecte Deo Galle
Communio Fidelis servus
Unsere Aktivitäten
Choralscholen
Männer-Choralschola der DomMusik St.Gallen
Frauen-Choralschola der DomMusik St.Gallen
Nachrichten aus der St.Galler Choral Stiftung
Leiter der «Praxis- und Koordinationsstelle Gregorianischer Choral»
St.Galler Choral als Erlebnis
Dr. phil. Michael Wersin
Dozent und Studienleiter an der Diözesanen Kirchenmusikschule St. Gallen, «Musiker am Dom» an der Kathedrale St. Gallen, künstlerischer Leiter des Konzertzyklus «Alte Musik St. Gallen», Dozent für Musikgeschichte an der «Stella Vorarlberg».




