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Die St. Galler Choralstiftung

Die St. Galler Choralstiftung wurde Anfang 2012 errichtet mit dem Zweck, die Tradition des Gregorianischen Chorals, insbesondere das kulturelle Erbe des St. Galler Chorals, lebendig zu halten und deren Pflege zu fördern.

Gallussequenz im Codex Sangallensis 396 | Stiftsbibliothek St. Gallen

Mit ihren Aktivitäten will die St. Galler Choral Stiftung die Kräfte aller am Choral interessierten Kreise bündeln und in weiteren Kreisen das Interesse an diesem kulturellen Erbe wecken.

Mehr zum Zweck der St. Galler Choral Stiftung

Gespräch mit dem Leiter der St. Galler Choral Stiftung,
Dr. Michael Wersin
(PDF)
Erstveröffentlichung in «Musik und Liturgie», Schweizerischer Katholischer Kirchenmusikverband (Hg.), Ausgabe Nr. 4/2023, ISSN 1600-8135

Gottesdienste, Konzerte, Vorträge und Kurse

Juli 2024
13. Juli
12:00 - 13:00

Kathedralführung Gregorianischer Choral

August 2024
18. August
10:30 - 23:30

Mariä Himmelfahrt, Patrozinium, Festgottesdienst

25. August
10:30 - 23:30

Gottesdienst 21. Sonntag im Jahreskreis B

September 2024
17. September
16:00 - 17:00

Handschriften-Präsentation St.Galler Choralgesänge

22. September
10:30 - 11:30

Gottesdienst 25. Sonntag im Jahreskreis B

28. September
18:30 - 20:00

Podiums-Dialog

29. September
16:30 - 18:00

„In sanctorum devotionibus sanctus Mauritius triumphavit“

Oktober 2024
05. Oktober
10:00 - 20:00

Choral-Singtag für interessierte Laien

16. Oktober
10:00 - 23:00

Gallustag, Patrozinium, Festgottesdienst

16. Oktober
17:30 - 18:30

Gallus-Vesper

19. Oktober
12:00 - 13:00

Kathedralführung Gregorianischer Choral

Dezember 2024
02. Dezember
18:30 - 19:30

Abendmusik im Advent

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Neueste Beiträge

„Martinus episcopus migravit a saeculo“- Der heilige Martin von Tours in St.Galler Choralhandschriften

Konzert am 29. Oktober um 16.30

Cappella Choralis St.Gallen
Kathedrale
Michael Wersin, Leitung

Eintritt frei, Kollekte
Das Konzert wird von der St.Galler Choralstiftung unterstützt.

Zwischen dem Kloster Marmoutier bei Tours, das der heilige Martin um 372 als Bischof von Tours gegründet hat, und dem Kloster St.Gallen bestand schon zur Zeit des Mittelalters ein reger freundschaftlicher Austausch. Der Martinstag (11. November) wurde in der St.Galler Liturgie stets gefeiert, und es finden sich zahlreiche Stundengebetsgesänge zum Martinstag in St.Galler Handschriften.

In diesem Konzert erklingen Stundengebets- und Messgesänge zum Martinsfest. Bereichert wird das einstimmige gregorianische Repertoire um Teile der «Missa de Sancto Martino» von Jacob Obrecht (1457-1505), die der frankoflämische Meister auf der Grundlage von gregorianischen Martins-Antiphonen in Brügge komponiert hat. Das «Benedictus» dieser Messe findet sich als Abschrift in einer St.Galler Quelle.

Das erlesene Programm, dargeboten von professionellen, auf mittelalterliche und frühneuzeitliche Musik spezialisierten Sängerinnen und Sängern, ist somit klingendes Zeugnis für die vielfältigen Beziehungen, die es schon seit jeher zwischen den geistigen Zentren in ganz Europa gegeben hat.

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