

Die heilige Wiborada in St.Galler Choralhandschriften
St.Gallen feierte im Mai des Jahres 2026 den 1100. Todestag der heiligen Wiborada, welche als Inklusin in der Kirche St.Mangen 926 im Zuge des Ungarn-Einfalls einen gewaltsamen Tod erlitt. Zuvor hatte Wiborada noch vor dem Überfall warnen und damit zur rechtzeitigen Rettung wichtiger Dokumente der Klosterbibliothek beitragen können.
Es ist der der Cappella Choralis St.Gallen daher eine Ehre, ihr jährliches Konzert im Chor der Kathedrale diesmal der Heiligen widmen zu dürfen: Es erklingen Teile des Wiborada-Offiziums, kombiniert mit der Notker-Sequenz «Scalam ad caelos subrectam» (de sanctis virginibus), der auf Choralgesängen basierenden «Missa de virginibus» von Ludwig Daser und Falsobordoni von Orlando di Lasso.
Cappella Choralis St.Gallen:
Sabine Lutzenberger Sopran
Lucia Hilz Sopran
Stefan Steinemann Altus
Martin Kautzsch Altus
Matthieu Romanens Tenor
Richard Resch Tenor
Tobias Schlierf Bass
Jorge Martinez Escutia Bass
Michael Wersin, Leitung
Kollekte